inline 2006-2007

Bahnrennen Rixheim

Tolles Rennen

Siehe Fotos
Siehe Rangliste [9 KB] (Gruppe Fabian)
Siehe Rangliste [9 KB] (Gruppe Tatjana)
Siehe Web-Site von Veranstalter

Sonnenschein pur in Rixheim (Frankreich), feinster Teerbelag, top organisierte Veranstaltung und sehr starke französische Konkurrenz. Eine Augenweide den z.T. aus dem Nationalkader stammenden „Allez-les Bleus“ zuzuschauen. Und mittendrin ein paar Schweizer, die es aber bis aufs Podest geschafft haben. Tatjana hat im ersten Rennen gleich sämtliche Mitstreiter (inkl. Knaben) hinter sich gelassen. Die Knaben und Mädchen sind gemeinsam gestartet, aber separate gewertet worden. Das Tempo war horrend hoch und die Freude über den ersten Etappensieg gross. Daria lief als Zweite über die Ziellinie, was einem Tesa-Roller-Doppelsieg gleich kam. Den Halbfinal über 100 Meter gewann sie souverän und nun durfte man auf den Final gespannt sein. Die Spannung war wohl etwas gar hoch und so verpatzte die Zuchwilerin den Start, was ihr nur noch zum dritten Rang reichte, während Daria wiederum als Zweite ins Ziel kam. Die Ausgangslage für das letzte Rennen konnte somit nicht spannender sein. Drei Mädchen mit gleich vielen Punkten und somit mit Ambitionen auf den Tagessieg. Ganze 1000 Meter galt es zurück zu legen. Etwas gar verhalten ist Tatjana in die Schlusskurve gerollt und musste so die Aussenbahn und damit den weiteren Weg nehmen. Sie konnte zwar ihre Widersacherin überholen und als erste auf die Zielgerade einbiegen. Der Vorsprung war nicht sonderlich gross und die Puste reichte schlussendlich nicht ganz. So musste sie sich mit dem zweiten Rang begnügen, was ihr somit auch die Silbermedaille in der Gesamtwertung einbrachte. Man darf aber auch nicht unterschätzen, dass Eva Quintili eine wirklich sehr starke Läuferin ist und mit Sicherheit wird es im nächsten Jahr noch zu manch spannenden Rennen kommen. Denn dann nimmt sie auch am Nachwuchs-Cup und am Swiss-Inline-Cup in der Schweiz teil.

Super gut lief es Fabian. Sein stärkster Konkurrent, Mathias Muslim, hat sich auf der Heimstrecke viel vorgenommen. Vor heimischem Publikum wollte er sein ganzes Können unter Beweis stellen. Nicht zuletzt auch wegen den Kaderläufern aus Frankreich, die sich dieses Spektakel ausserhalb ihrer Renneinsätze angeschaut haben. Doch Fabian war an diesem Tag dermassen fit, dass er nichts anbrennen liess. Taktisch klug ist er im 1500-Meter-Lauf in den vorderen Reihen mitgefahren. Schon früh setzte er zum Schlussspurt an, den er aber auch zu Ende führen vermochte. Jan fuhr etwa zu verhalten und beim Endspurt musste er aus den hinteren Reihen losdüsen, was ihm den vierten Zwischenrang einbrachte. Im 100-Meter-Vorlauf wurde Fabian manch lautstarkes „ohhh“ zugerufen. Denn immerhin liess er seine Mitstreiter einige Meter hinter sich. Das Finale, u.a. mit Mathias, Jan und Fabian, versprach Spannung. Konzentriert jagte Fabian vom Start weg auf das Ziel und auch hier konnte er einen komfortablen Vorsprung herauslaufen. Der Grundstein für den Tagessieg war dadurch gelegt und das 3000-Meter-Rennen musste die definitive Entscheidung bringen. Mehrmals musste der Blondschopf aus Zuchwil seine Position Preis geben und allzu oft fand er sich am Ende des Pulkes wieder. Ein Kräfteverschleiss, der nicht von jedem weggesteckt wird. Aber er kämpfte sich auf der Zielgerade immer wieder nach vorn, ohne aber richtig vom Windschatten anderer profitieren zu können. In der Schlussrunde wurde es ihm zu bunt und sogleich übernahm er die Führung. Zu schnell für die anderen, die ihm zwar zu folgen vermochten, ihn aber nicht überholen konnten. Aus einem nicht gerade idealen Rennverlauf hat er mit dem Sieg das Maximum herausgeholt. Der Tagessieg war ihm sicher und Fabian war um eine Erfahrung reicher.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren, vor allem aber bei allen Freunden und Bekannten aus dem Ausland, für diesen tollen Tag. Es ist zu hoffen, dass dieses Rennen im nächsten Jahr noch zahlreicher besucht wird. Denn gewiss lohnt sich die kurze Anreise aus der Schweiz an diesen Anlass.

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