Trio in den Top-Ten
Homburg war eine Reise wert. Angenehm überrascht waren wir bereits über die Jugendherberge, wo wir nächtigen konnten. Diese Unterkunft gleicht einem Hotel und ist zu empfehlen. Aber auch das internationale Speedskater-Kriterium war bestens organisiert. Alles was sich auf die Deutsche Meisterschaft vorbereiten wollte, war an dieser süddeutschen Meisterschaft am Start. Die Schweizer Delegation zeigte sich von der besten Seite und mit Yannick Friedli war ein Zugpferd am Start, welches für zwei deutschen Rekorde mitverantwortlich war. Lediglich in einem 40Meter-Lauf musste er sich geschlagen geben. Ansonsten hatten die Deutschen Konkurrenten keine Chance auf einen siegreichen Ausgang der Rennen.
Tatjana liess sich von den älteren und erfahrenen Läuferinnen nicht beeindrucken und hielt in diesen Top-Rennen gut mit. Das Risiko in grösseren Teilnehmerfeldern nach vorne zu preschen fehlt ihr noch etwas. Ansonsten darf sie mit dem 8. Gesamtrang mehr als zufrieden sein. Fabian verpasste den Einzug ins 500-Meter-Finale knapp, musste er doch auf der Aussenbahn starten und lief im entscheidenden Moment auf einen Fahrer auf, der die Spur unvermittelt wechselte. Im 1000-Meter-Lauf fehlte im Schlussspurt die nötige Kraft, ansonsten wäre er wohl über den 8. Schlussrang hinausgekommen. Säbi zeigte vor allem im 3000-Meter-Lauf eine beeindruckende Leistung. Mutig düste er dem Feld davon und sorgte für eine kurzzeitige Tempoverschärfung. Auch liess er sich von der harten Gangart nicht beeidrucken. Beim Schlussspurt konnte er nicht mehr ganz an der Spitze mithalten, fuhr aber mit nur wenigen Meter Rückstand ins Ziel und belegte den guten 10. Gesamtrang.
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Spannung liegt in der Luft
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